Polizeiverband Bern-Kanton PVBK

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aktualisiert: 03.02.2020, 07:04

Auswirkungen des neuen PolG/PolV vs. Entschädigung polizeilicher Sondereinsätze

Geschätzte Verbandsmitglieder, KollegInnen, Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern

Die Dokumente und weitere Ausführungen zu den genannten Vorgängen, finden sich im Internen Bereich unter Verband – Verbandstätigkeiten.

Am 01.01.2020 trat das neue Polizeigesetz, inkl. Verordnung in Kraft. Der Polizeiverband Bern-Kanton PVBK hat sich nach besten Kräften an der Entstehung beteiligt und sieht dieses insgesamt mehrheitlich als Verbesserung. Dies auch, wenn einige betriebliche Entscheidungen des PKO aus Verbandssicht nicht nachzuvollziehen sind. So z.B. die angepasste Entschädigungsregelung einzelner Nebenfunktionen und auch der unnötige Verfall der Uniformpunkte, gegen welchen sich der PVBK bei jeder Gelegenheit gewehrt hat.

Die neuen Gesetzesgrundlagen bringen aber Verbesserungen mit sich. Darunter fällt die Erhöhung der Pikettentschädigungen. Für diese hat sich der PVBK seit 2017 explizit eingesetzt und bereits lange vor der Ausarbeitung der neuen PolV nach einem extern veranlassten Rechtsgutachten im Januar 2018 eine konkrete Eingabe an das PKO gemacht. Während der Ausarbeitung der PolV hat der Verband weitere Eingaben an die SID (ehem. POM) und das PKO verfasst. Nur dank dieser Grundlagen konnte immerhin eine Verdoppelung der Pikettentschädigungen erreicht werden. Auch die Zeitgutschrift, die völlig vom Tisch war und die in der Eingabe vom Januar 2018 an das PKO wieder eingefordert wurde, hat nun eine gesetzliche Grundlage erhalten. Dafür hat sich der PVBK seit der Abschaffung 2015 eingesetzt.

Im Rahmen der Ausarbeitung der PolV hat der Verband, teils auch zusammen mit dem PKO, sogar noch mehr erreicht. U.a. wurde die Gefahrenzulage erhöht und der Straftatbestand Gewalt und Drohung gegen Beamte wird bei Veranstaltungen neu explizit genannt.

Entschädigungen polizeilicher Sondereinsätze
Seit der Einführung der neuen Gesetzesgrundlagen wird der PVBK aber aktuell an den Auswirkungen des Art. 75 PolV gemessen. Der Verband spürt das deutlich und anerkennt darin den dringenden Handlungsbedarf aus Sicht seiner Mitglieder.

Der PVBK hat bereits im Rahmen seiner Eingabe an die SID im Mai 2019 geäussert, dass wir dieser Form der Entschädigung, der damit verbundenen negativen Konsequenzen, äusserst kritisch gegenüberstehen und ein Verlust von Erholungszeit befürchten. Unmittelbar nach dem OD-Rapport 2019, als die geplante Umsetzung erstmals breit kommuniziert wurde, erreichten uns überproportional viele Rückmeldungen, was uns als Folge bereits am 04.12.2019 veranlasst hat, dem PKO euren grossen Unmut über die neue Regelung mitzuteilen.

Schlussendlich hat der PVBK im Rahmen der Eingabe zu den Entwurfsfassungen der neuen dafür relevanten Dienstbefehle weiter darauf hingewiesen, dass die Regelung nicht arbeitnehmerfreundlich ist und gefordert, dass wenigstens dafür gesorgt werden soll, dass die Tages-Soll-Arbeitszeit erreicht wird.

Es ist aktuell unklar, von welcher Stelle die Idee überhaupt kam, die Arbeitszeit bei polizeilichen Sondereinsätze auf so krasse Weise zu beschneiden und was der wirkliche Zweck dahinter sein soll - ausser Überzeit zu kaschieren. Ebenso bleibt die Frage offen, warum die neue Regelung unmittelbar nach dem Entscheid über die neue OD-Doktrin erstmals kommuniziert wurde.

Auf jeden Fall haben sämtliche bisherigen Versuche dem PKO eure Anliegen deutlich zu machen bisher weder gefruchtet, noch sieht das PKO ein, dass wenigstens die Wahl zwischen Geld- und Zeitgutschrift für geleistete Sondereinsätze weiterhin bestehen muss.

Der PVBK, vertreten durch unseren Präsidenten Adrian Wüthrich, hat sich daher letzten Freitag, 31.01.2020, direkt mit Regierungsrat Philippe Müller und Generalsekretär der Sicherheitsdirektion Andreas Michel getroffen und ihnen persönlich erklärt, wie ihr zu der neuen Regelung steht. Gleichentags wurde unser Kommandant, Dr. Stefan Blättler, ebenfalls direkt über eure Einwände informiert.

Parallel dazu schliesst sich der PVBK mit dem bernischen Staatspersonalverband BSPV kurz und prüft rechtliche Schritte gegen die Auslegung des Art. 75 PolV und der darauf basierenden DBF-Inhalte.

Für die weiteren Schritte ist es nun unabkömmlich, dass ihr eure konkreten Feststellungen und Beispiele mitteilt, wie es mehrere von euch schon getan haben. Der Verband dankt euch, wenn ihr euch über einen der zahlreichen möglichen Kanäle meldet und eure persönlichen Feststellungen und Überlegungen mitteilt.

So können wir etwas erreichen – für uns.

aktualisiert: 10.02.2020, 12:15

Mitgliederversammlung des PVBK 2020 in Bern

Bereits in Kürze steht die diesjährige Mitgliederversammlung des PVBK an. Der PVBK freut sich, alle Verbandsmitglieder zu diesem Anlass einzuladen zu dürfen und hofft auf zahlreiches Erscheinen.
Der Anlass wird am 27.03.2020, ab 14:00 Uhr in der Militärkaserne in Bern stattfinden. Parkplatzeinweisung und Beschilderung sind sichergestellt.

An der MV wird auch das PKO und die Sicherheitsdirektion vertreten sein und sich zusammen mit dem PVBK euren Fragen zu den Auswirkungen des neuen Polizeigesetzes stellen.

Nach der MV offeriert der PVBK allen Anwesenden ein Apero riche und freut sich auf anregende Gespräche.

Als Highlight für die diesjährige MV konnte der PVBK Divisionär a.D. Peter Regli für ein Referat über die aktuelle Bedrohungslage gewinnen.

Die Dokumente zur MV werden im internen Bereich publiziert. (Mitgliedschaft - Termine/Unterlagen)

aktualisiert: 23.12.2019, 12:14

Die Kantonspolizei Bern sucht Mitarbeitende in allen Bereichen

Gestützt auf eine Motion unseres Präsidenten wurde der Bestand der Kantonspolizei Bern überprüft. Erfreulicherweise war das Ergebnis dieser Überprüfung die Erkenntnis, dass die Kantonspolizei Bern aufgrund der ständig neu hinzukommenden Aufgaben und aufgrund der ständig zunehmenden Komplexität der Bewältigung dieser Aufgaben mittelfristig auf mehr Mitarbeitende angewiesen sein wird.

Die Kantonsregierung hat als Konsequenz eine schrittweise Erhöhung des Personalbestands der Kantonspolizei Bern über die kommenden 10 Jahre beschlossen. Als Personalverband für die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Bern ist es uns daher ein grosses Anliegen, dass diese Stellen nun auch besetzt werden können. Dafür sucht die Kantonspolizei Bern motivierte, fähige und engagierte zukünftige Polizistinnen und Polizisten, Botschaftsschützerinnen und Botschaftsschützer und Mitarbeitende in anderen Bereichen.

Der PVBK motiviert alle Interessierten, sich für einen der spannenden Polizeiberufe bei der Kantonspolizei Bern zu bewerben.

Wer in seinem Umfeld eine Polizistin oder einen Polizisten kennt, dem ist nur zu empfehlen, sich mit diesem ein wenig ausführlicher über die vielfältigen Möglichkeiten der Tätigkeiten bei der Kantonspolizei Bern zu unterhalten - und wer weiss, ein Empfehlungsschreiben eines bestehenden Mitarbeiters gibt der eigenen Bewerbung manchmal noch den nötigen Extraschub.

Auch der Verband stellt sich für sämtliche Anfragen natürlich gerne zur Verfügung oder leitet diese an die richtigen Stellen weiter.

Als Personalverband setzen wir uns unentwegt für hervorragende Arbeitsbedingungen für die aktuellen und künftigen Mitarbeitenden der Kantonspolizei Bern ein, auch davon werden neue Mitarbeitende profitieren können.

Mehr zu den aktuellen Stellen bei der Kantonspolizei Bern findet sich auf der offiziellen Webseite der Kapo oder über diese Links direkt:

www.police.be.ch/police/de/index/jobs/jobs/polizist_in.html
www.police.be.ch/police/de/index/jobs/jobs/botschaftsschuetzerin.html
www.police.be.ch/police/de/index/jobs/jobs/mitarbeiter_in_verkehrsdienst.html
www.jobs.apps.be.ch/offene-stellen/fachstellenleiter-stellvertreter-in-alarmierung/bb067a02-8b0c-433c-b8cd-7cfa45e737c0

Alle Stellen bei der Kantonspolizei Bern, inkl. zivile Mitarbeitende und Lehrstellen